MPBeG eine starke Gemeinschaft
Die gesellschaftsrechtliche Ausgestaltung der MPBeG

Genossenschaft – gemeinschaftlich, partnerschaftlich und verbindlich

Um eine dauerhafte Funktionsfähigkeit eines „neuen echten Mehrweggebindepools“ zu gewährleisten, ist die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft aller Poolteilnehmer notwendig. Die eingetragene  Genossenschaft (eG), die „Mehrwegpool der Brauwirtschaft eG“, kurz „MPBeG“ sorgt für unternehmerische Selbstständigkeit, Stabilität und Unabhängigkeit am Markt.

Im September 2020 haben die Initiatoren die MPBeG gegründet. Gründungsmitglieder sind der Bayerische Brauerbund e.V., der Brauereiverband NRW e.V.  und die Sozietät Norddeutscher Brauereiverbände e.V. sowie 6 weitere Brauereien. Mittlerweile sind weitere Brauereien und zudem der Baden-Württembergische Brauerbund e.V. dazugestoßen.

Zweck der Gesellschaft
Die Genossenschaft gewährleistet zunächst die Entwicklung und nachfolgend die Einführung von Mehrweg-Standardgebinden mit einer entsprechenden Eigentumskennzeichnung der MPBeG  als „neue“ Poolflasche. Außerdem ist die Genossenschaft für die Pflege und Verwaltung des MPBeG Pools verantwortlich.

Die MPBeG ist nach dem gesetzgeberischen Zweck des Genossenschaftsgesetzes eine demokratische Rechts- und Unternehmensform. Diese Rechtsform dient allein dem gemeinsamen wirtschaftlichen Nutzen der Genossenschaftmitglieder. Die Förderung der Mitglieder bzw. die gemeinsame Zielsetzung der Schaffung eines qualitativ und wirtschaftlich funktionsfähigen Gebindepools stehen im Vordergrund.

  • Jedes Mitglied hat grundsätzlich eine Stimme, dies sichert die gleichberechtigte Teilhabe großer, mittlerer und kleiner Brauereien an der solidarischen Umsetzung der Ziele.
  • Die Genossenschaftsanteile der beteiligten Brauereien und Branchenverbände bilden das Eigenkapital.
  • Die Haftung ist grundsätzlich auf die Kapitalbeteiligung des einzelnen Mitglieds begrenzt, nachdem in der Satzung eine Nachschusspflicht ausgeschlossen ist.
  • Genossenschaften sind Mitglieder in einem genossenschaftlichen Prüfungsverband (Pflichtprüfungen nach §§ 53 ff. GenGesetz), wodurch die wirtschaftliche Entwicklung transparent bleibt und die Insolvenzsicherheit erhöht wird.
  • Die operative Geschäftsführung der Genossenschaft ist neutral und allein dem gemeinsamen Wohl der Mitglieder verpflichtet. Mit Aufnahme des eigentlichen Geschäftsbetriebes wird ein hauptamtlicher Geschäftsführer eingesetzt, die Mitwirkung von Verwendern in der Geschäftsführung zugleich ausdrücklich ausgeschlossen.

Was passiert, wenn man die Genossenschaft
verlasse möchte?

  • Die Hürden für den Ein- und Austritt sind im Vergleich zu anderen Gesellschaftsformen gering. Die Mitgliedschaft in der Genossenschaft ist regelmäßig durch Kündigung zum Schluss des Geschäftsjahres mit einer Frist von zwei Jahren schriftlich möglich.
  • Mitglieder haben beim Ausscheiden einen Anspruch auf Rückzahlung ihres Genossenschaftsanteils.

 

MPBeG – Mehrwegpool der Brauwirtschaft eG
Gemeinschaftlich, partnerschaftlich und verbindlich:
Die Genossenschaft der MBPeG als Rechtsform dient der breiten Akzeptanz und der aktiven Mitwirkung vieler Brauereien sowie interessierten Unternehmen.

Ich möchte Mitglied werden!

Wichtig: Der Gründung und Eintragung der Genossenschaft liegt eine „Satzung der MPBeG“ zugrunde, diese und weitere Infos sind im Bereich Service/Download hinterlegt.